Mein Mann, mein Sexspielzeug und ich
Ich glaubte, die glücklichste Frau der Welt zu sein. Gegen zehn hatten wir unsere Hochzeitsfeier verlassen und uns von Papas Fahrer in unser Landhaus fahren lassen. Dort wollten wir ein paar Flittertage verleben. Formvollendet trug mich mein frisch angetrauter Mann über die Schwelle und auch sofort ins Schlafzimmer. Für eine zauberhafte Regie hatte er gesorgt. An die dreißig Kerzen brannten in dem Raum, es lief Musik nach unserem Geschmack und der Champagner stand im Kühler; die Gläser natürlich daneben.
"Ich bin so glücklich", gestand ich, als er mich auf das Bett ausbreitete.
"Und ich habe die bezauberndste Frau der Welt", raunte er und küsste mich innig.
Wir hatten natürlich in unserer Hochzeitnacht nicht zum ersten Mal Sex. Wer kauft schon heute noch die Katze im Sack. Für diese Nacht hatten wir uns aber beide einiges aufgespart, das es zuvor noch nicht gegeben hatte. Das begann schon bei der Ouvertüre. Geküsst hatte er meine Pussy schon öfter und ich von Herzen gern geblasen. In die neunundsechziger Stellung gingen wir allerdings in dieser Nacht zum ersten Mal. Und das Salz in der Suppe: Ich trennte mich von meinem angeheirateten kleinen Freund erst, als schon alles zu spät war. Ich hatte es darauf angelegt. Mit seinem perfekten Petting hatte er mich so scharf gemacht, dass ich einfach nicht anders konnte. Außerdem hatte für mich die Erfüllung dieses heißen Verlangens auch einen symbolischen Wert. Er war nun mein Mann,
In dieser Nacht nahmen wir wohl das halbe Kamasutra durch. Er verblüffte mich mit seiner Lendenkraft. Ich konnte ja ohnehin nicht genug bekommen. Immerhin hielt ich mich ein wenig zurück, weil ich ihm nicht als Nymphomanin erscheinen wollte. Ich war so glücklich, dass wir beide nicht groß etwas getrunken hatten. Wir waren nur vor Liebe betrunken. Die Nacht ging mit einer Überraschung für mich zu Ende, die ich von meinem Mann nicht erwartet hatte. Als ich über ihm kniete und einen wundervollen Ritt hinlegte, schlich seine Hand plötzlich um einen Po herum. Zuerst glaubte ich an eine zufällige Verirrung, dann wurde mir die Absicht klar. Ich ahnte auch, dass sein Spielfinger nur die Vorhut sein sollte. "Warte", beschwichtigte ich und stieg erst mal ab. Ich wusste bei meinen Kosmetiksachen das nötige Mittel. Dann kannte ich meinen Mann nicht wieder. Wild war er wie beim ersten Mal und ich zu keiner Regung mehr fähig. Ich hockte nur da und ließ es geschehen.
Das alles ist schon mehr als ein Jahr her. Mein Mann hat in der Firma meines Vaters nicht nur mächtig Karriere gemacht, sondern sich auch sehr viel Ansehen erworben. Papas Augen glänzten immer, wenn er von seinem Schwiegersohn sprach, der eines Tages mal die Geschicke des Unternehmens in die Hand nehmen würde. Unserer Ehe tat die Karriereleiter allerdings nicht gut. Zu oft war ich in der Nacht allein und wenn er schon da war, macht er meistens einen geschafften oder abwesenden Eindruck.
Eines Abends konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Obwohl es nicht unsere Art war, uns gegenseitig so das Verlangen zu zeigen, kniete ich mich neben Markus, der noch einen Geschäftsbericht vor den Augen hatte, und lockte mit meinen nackten Brüsten. Ich lispelte, eine Kinderstimme imitierend: "Deine Schmucken haben wahnsinnige Sehnsucht nach dir und die Kleine da unten auch. Sind die beiden nicht viel süßer als deine Zahlen und nüchternen Kommentare?"
Markus lächelte mich an. "Sie sind wunderschön", sagte er fast abwesend, "aber sie werden es nicht zu bereuen haben, wenn sie sich noch ein wenig in Vorfreude gedulden. Noch zehn Minuten, Schatz, dann habe ich den Kram hier durch. Ich muss den Bericht für die Vorstandssitzung am Morgen drauf haben."
Ich quengelte noch ein wenig und bekam schließlich auch noch eine Hand von ihm auf den Schenkel und ein paar sanfte Schläge, etwa wie man ein Pferd tätschelt. Er war mit den Gedanken absolut nicht bei mir.
Weil mir das in letzter Zeit schon zu oft passiert war, griff ich demonstrativ unter meinen Slip. Ich zeigte ihm sofort, dass es nicht nur eine Geste war und sagte: "Wenn du es mir nicht sofort besorgst, muss ich es mir selbst machen. Ich bin schon seit zwei Tagen unbeschreiblich geil und kann es gar nicht mehr erwarten."
Noch einmal tätschelte er meine Schenkel und sagte launig: "Ja, mach dir ein kleines Vorspiel. Es überrascht mich nicht, dass dir die eigenen Hände Freude machen. Schon mehrmals habe ich dich in der Nacht aufgedeckt gesehen, wenn du eine Hand zwischen den Schenkel hattest oder gleich beide."
Für den Moment war ich sprachlos. Ich war verblüfft, weil er einfach zur Tagesordnung überging. Seine Blicke hefteten sich wieder auf die dicht beschriebenen Blätter. Sprachlos ließ ich der Hand an der Pussy einfach freien Lauf und es tat mir sehr gut. Merkwürdig war das Gefühl schon, mich neben meinem Mann selbst zu befriedigen. Mir war sogar, als machte mich das besonders an. Ich wagte gar nicht mehr, den Kitzler zu berühren. Die Scheu hielt mich davon ab, mein Höschen vor seinen Augen zu befeuchten.
"Das kann doch nicht wahr sein", hörte ich Markus sagen und glaubte, dass sich das auf meine fleißige Hand unter dem Slip bezog. Mitnichten! Er musste in seinem Bericht auf etwas gestoßen sein, das ihn maßlos ärgerte. Das fehlte gerade noch. Er sprang auf und kam mit seinem Laptop zurück. Mir fehlten die Worte. Nicht mal mit einem Seitenblick nahm er mich noch wahr, obwohl ich absichtlich leise wimmerte. Danach war mir ja wirklich, weil ich schon ein Weilchen hart an der Grenze zu einem Orgasmus die Schamlippen streichelte. Nun riss mir die Hutschnur. Auch ich stieg aus dem Bett und holte meine Einkaufstüte, die ich im Wäscheschrank verborgen hatte. Genau für einen solchen Abend hatte ich vor Tagen im Sexshop eingekauft.
Das Knistern der Tüte veranlasste Markus wenigstens mal wieder zu seinem Seitenblick. Er lächelte mich verbindlich an und fragte, ob ich mir etwa ein hübsches Nachthemd gekauft hatte. Für einen Augenblick machten mich die Frage und der Ton dazu unsicher. Gefielen ihm meine Nachthemden vielleicht nicht? Waren sie nicht raffiniert genug. Manchmal im Winter hatte er ja schon geknurrt, wenn sie oben nicht weit genug aufgingen, um an meine Brüste zu kommen. Aber jetzt im Sommer? Da hatte er mich doch sowieso nackt beim Sex.
Das Nachthemd warf ich nun von mir und ließ den schmucken Dildo seinen ersten Besuch bei der Muschi machen. Zunächst streichelte ich nur mit der trockenen Eichel über die Schamlippen. Als alles schön schlüpfrig war, wagte ich mich ein bisschen weiter. Mein ungezügelter Aufschrei brachte mir wieder einen Blick meines Mannes ein. Erstaunen oder Entsetzen spiegelte sich in seinen Augen wieder. Er starrte unablässig in meinen Schoß und ich rieb hektisch weiter, bis eine herrliche Entspannung meinen Slip nässte und am Schenkel in einer feinen Bahn herabrann.
"So schnell, kannst du kommen", bewunderte er ehrlich. "Hast du das schon öfter gemacht? Geht das vielleicht sogar schneller als mit mir?"
Ich musste mir mein Lachen verkneifen. Männer können alles essen aber nicht alles wissen, hatte ich mal von meiner Mama gehört. Ich schloss einfach die Augen und gab dem Dildo ein paar liebe Küsschen. Sicher verwirrte das Markus noch mehr.
"Aber auf einem Bein kann ich nicht stehen", rief ich provozierend aus. Inzwischen machte mir mein Dildo richtig Freude. Es war mir absolut kein Ersatz für meinen Mann, sondern eine ganz andere Art, Sex zu machen. Ich war selber überrascht, wie schnell ich noch einmal kommen konnte.
Als ich hechelnd auf dem Rücken lag und nervös mit dem Dicken unter meinem Höschen herumstocherte, war mein Mann entweder fertig mit seiner Lektüre oder einfach überfordert.
Er erschreckte mich richtig, wie hektisch er sich die Schlafanzughose herunterriss und mit seinem vollendeten Aufstand zwischen meine Beine stieg. So einfallslos war er lange nicht zu mir gekommen. Ich wagte mir keine Bemerkung dazu, wie wild er losrammelte. Hätte ich nur seine Gedanken lesen können. Als er sich tief in mir heftig entlud, schloss ich die Augen und betete inständig, dass er mich nicht gerade bei so einer unromantischen Nummer geschwängert haben sollte.
Die Luft war erst mal raus bei ihm. Er lag keuchend neben mir und ließ es sich scheinbar gern gefallen, dass ich mich bemühte, seinen Kleinen noch einmal in Stimmung zu bringen. Auf einmal fing er an, mich über meine Selbstbefriedigung auszufragen. Er wollte wissen, seit wann ich es tat, wie oft, ob auch während der Ehe und so weiter. Konkrete Antworten blieb ich ihm wohlweislich schuldig. Was er gehört hatte, stellte ihn aber offensichtlich zufrieden. "Er nahm mich in seine Arme und wisperte an meinem Ohr: "Du hast es nicht immer leicht mit mir. Ich freue mich, dass es wenigstens nur Selbstbefriedigung ist, mit der du dich zuweilen abreagierst. Nicht auszudenken, wenn du dir einen Liebhaber nehmen würdest."
Mir wurde ganz warm ums Herz. Da musste er keine Bedenken haben. Ich liebe ihn.